Immobilienbewertung mit Immobiliengutachter beim Hauskauf in Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Limburg und Koblenz: Sicherheit und rechtliche Rahmenbedingungen bei Rohrinnensanierungen
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Immobilienbewertung mit Immobiliengutachter beim Hauskauf in Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Limburg und Koblenz: Sicherheit und rechtliche Rahmenbedingungen bei Rohrinnensanierungen
Viele Eigentümer und Käufer von Immobilien werden mit dem Angebot konfrontiert, Rohrleitungen von innen zu sanieren, ohne Wände aufzubrechen. Doch diese Innenbeschichtung birgt gesundheitliche Risiken und Fragen zur Trinkwasserqualität. Wir erklären, welche Gesundheitsrisiken, rechtliche Rahmenbedingungen und nachhaltige Sanierungsalternativen bestehen.
Warum Innenbeschichtungen nicht automatisch die bessere Lösung sind
Innenbeschichtungen, das sogenannten Inliner-Verfahren, verspricht geringe Eingriffe, doch sie ersetzen nicht defekte oder veraltete Leitungen.
Oft bleiben Rost, Materialermüdung und Leckagen weiterbestehen, während Kosten und Aufwand steigen.
Gesundheits- und Trinkwasser-Risiken bei Innenbeschichtungen
Chemikalien im Trinkwasser: Epoxidharz-Beschichtungen können unter Umständen schädliche Stoffe freisetzen, darunter potenziell BPA, ein hormonell wirkender Stoff.
Hygiene und Biofilme: Beschichtungen können Biofilme begünstigen, in denen sich Bakterien ansammeln, einschließlich Legionellen, die schwere Lungenerkrankungen verursachen können.
Erfahrungen von Eigentümern
Praxisbeispiele aus dem Bestand zeigen, dass nach einer Beschichtung oft erneute Probleme auftreten oder sich die Wasserqualität verändert.
Berichte zeigen: Nicht selten treten Jahre später neue Probleme auf. Veränderungen im Geschmack oder in der Wasserqualität, sowie zusätzliche Kosten.
Langfristig gesehen ist die Innenbeschichtung oft eine temporäre Lösung, kein Ersatz für eine fachgerechte, dauerhafte Leitungserneuerung.
Nachhaltige Alternativen und bewährte Vorgehensweisen
Erneuerung der Rohrleitungen: Die sicherste Methode zum Schutz von Gesundheit und Wasserqualität.
Moderne Materialien: Frei von problematischen Stoffen, langlebig und hygienisch einwandfrei.
Fachkundige Planung: Vorab-Check von Alter, Material, Leckagen, ggf. rettende Maßnahmen wie Teilersatz statt Komplettsanierung.
Kosten-Nutzen-Analyse: Längerfristige Einsparungen durch Vermeidung wiederkehrender Kosten und Gesundheitsrisiken.
Rechtliche Rahmenbedingungen und Normen
Trinkwasserhygiene-Richtlinien: Einhaltung der geltenden Normen zur Verordnung der Abgabe von sicherem Trinkwasser.
Bau- und Denkmalschutz: Je nach Gebäudetyp in Bonn/Köln sind Genehmigungen, Denkmalschutzauflagen oder städtische Richtlinien zu beachten.
Gewährleistung und Haftung: Verträge mit Sanierungsanbietern sollten Klarheit zu Gewährleistung, Nachbesserungen und Haftung bieten.
Energie- und Förderprogramme: Bei Erneuerung bestehen oft Fördermöglichkeiten für energieeffiziente Haussanierung, die die Gesamtkosten beeinflussen.
Checkliste für Eigentümer vor einer Entscheidung
Unterlagen sammeln: Baupläne, Abnahmeberichte, Wasser- und Druckprüfungen.
Fachberatung durch Gutachter einholen: Gutachten von neutralen Experten einholen. Professionelle Immobiliengutachter übernehmen die Bewertung der Situation.
Sanitär- und Haustechnik-Check: Zustand der Hauptleitungen, Materialcheck (Kupfer, Kunststoff, Guss, etc.).
Fördermöglichkeiten prüfen: Regionale Programme, Zuschüsse und Finanzierungen für hygienische und nachhaltige Sanierungen prüfen.
Risikoanalyse: Bewertung von BPA-, BPA-Alternativen, Legionellen-Risiko, Hygiene-Standards, Wartungsbedarf.
Fazit
Kurzfristig attraktive Innenbeschichtungen stehen langfristige Gesundheits- und Hygienerisiken gegenüber. Für Immobilien gilt: Sichere, nachhaltige Leitungsersatzlösungen minimieren Gesundheitsrisiken, verbessern Wasserqualität dauerhaft und können durch Fördermittel unterstützt werden. Eine umfassende Bewertung durch uns als unabhängige Gutachter hilft, die richtige Entscheidung zu treffen.
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